Die Landschaftsmalerei begleitet mich seit meiner Jugend und war schon immer ein zentrales Thema in meinen Arbeiten .

In ihnen gebe ich einem inneren Bild, einer Vorstellung eines freien Seins, Raum.

Verschiedene Zeitebenen treffen aufeinander und heben sich gegenseitig auf, Vergangenheit oder Zukunft werden unwichtig und schwingen gemeinsam im Bild.

 

Reiseerinnerungen fließen in die Meeresküstenbilder ein, bleiben in ihrer Zusammensetzung aber fiktiv. Das Motiv bleibt ungebunden an geografische Daten.

Wie schon in früheren Arbeiten, entwickeln auch sie während des Arbeitsprozesses einen dystopischen Klang, der sich aus dem ambivalenten Verhältnis Mensch und Natur, speist.

 

Die drei, in diesem Jahr, entstandenen Bilder mit dem Titel Übers Land, greifen die oben genannten Aspekte wieder auf. Der Ausblick wird gleichzeitig zur Reflexion. Das umgekehrte Bild bietet in der Betrachtung einen Richtungswechsel an. Im Perspektivwechsel liegen neue Möglichkeiten.